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| Methode | |
| Familienstellen
oder Familienaufstellung ist eine Methode aus dem Bereich der systemischen
Kurzzeittherapien. |
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| Ablauf | |
| Familienaufstellungen
finden in einer Gruppe statt. Die Person, die ein Anliegen hat, formuliert
dieses zunächst gegenüber dem Aufstellungsleiter, und sucht dann
aus dem Teilnehmerkreis Stellvertreter für bestimmte Personen, die
mit dem Anliegen zu tun haben, aus. Die Stellvertreter werden dann so im Raum „aufgestellt“, wie es dem inneren Bild des Klienten entspricht. Allein durch das Aufstellen der Stellvertreter werden oft schon Zusammenhänge, Konflikte und Verstrickungen optisch sichtbar. Die Stellvertreter formulieren dann ihre Gefühle, die meist verblüffend genau mit denen der realen Personen übereinstimmen. Aus den Impulsen der Stellvertreter ergibt sich in einem dynamischen Prozess, bei dem häufig noch andere wichtige Personen dazu gestellt werden, ein Lösungsbild, mit dem es den Stellvertretern und dem Klienten besser geht als vorher. Durch „heilsame Sätze“, die den Stellvertretern oder auch dem Klienten vom Aufstellungsleiter vorgeschlagen werden, können alte Verletzungen geheilt und ungesunde Verstrickungen aufgelöst werden. Bei der Teilnahme an einem Aufstellungs-Seminar müssen Sie kein eigenes Anliegen vorbringen. Sie können auch lediglich als Stellvertreter teilnehmen. Allein durch das Einbezogen-Werden in die Aufstellung Anderer können eigene Anliegen mit bearbeitet werden. |
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| Themen | |
| Neben familiären Konflikten können auch berufliche Anliegen, Krankheitssymptome, oder mögliche Alternativen bei einer Entscheidungsfindung aufgestellt werden. | |